“Cool”, dachte ich mir, aber rasend viel mehr fiel mir dazu nicht ein. Genaugenommen war meine einzige Assoziation:
Tesla.
Das Auto, nicht der
Physiker. (Anm. Wobei ich schon alleine deswegen froh bin, dass es das Auto gibt, weil ich jetzt nicht mehr nur an
David Bowie denken muss.) Und weil jeder beim ersten Fight Club kämpfen muss, hab ich dann zum Thema Elektromobilität für dieses Barcamp dann etwas zu
Runtastic und
Nike+ vorbereitet. Hat ja auch was mit Mobilität und Akkus zu tun.
Jedenfalls war ich mit dem Tesla eigentlich schon sehr knapp dran. Dieses Auto ist nämlich so etwas wie der heilige Gral der Elektromobilität, beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3.9 Sekunden und jedes Unternehmen, das in dem Bereich Fuß fassen will, muss sich schon aus Recherchegründen so einen E-Sportwagen zulegen.
Tag 1, 25.8.2010
Kaum angekommen geht es von der Mautstelle Fusch/Ferleiten schon bergauf.

Klaus lenkt den 500er
Während meine Homies Klaus und Luca noch den Akku des Fiat 500 leer fahren, nehme ich schon im
Kelag-Tesla (einem von vier vor Ort) Platz und lasse mich auf die Franz-Josefs-Höhe kutschieren.

Konvoi (1)

Konvoi (2)
Leider lässt die schlechte Sicht und der Konvoi der E-Flotte keine unachtsamen Beschleunigungsmanöver zu, aber schon ein kurzer Tritt ins Pedal zwischendurch lässt erahnen, was in der nicht ganz handelsüblichen Batterie, die ca. 80% des Kofferraums einnimmt, stecken muss.
Das Ziel bei der Pasterze ist jedenfalls schnell erreicht.
Tag 2, 26.8.2010
Nach den Blogger-exklusiven Testfahrten des Vortags findet am Donnerstag die eigentliche Leistungsschau statt:
Martin Faulstich (TU München et al) leitet mit einer Grundsatzrede zur Elektromobilität ein und nach den obligaten Politikwortspenden darf jeder eifrig testen: KTM E-Bikes, Segways, John Deere E-Gator (ein feuchter Bauerntraum von landwirtschaftlichem Nutzfahrzeug ohne erkennbarem Zweck), Peugeots, VWs, Piaggios, Scooter, etc.

An diesem Tag sind die E-Bikes mein persönliches Highlight: mit 25 km/h glockneraufwärts an keuchenden Semi-Profiradlern im Schritttempo vorbeiziehen macht definitv Spaß.

Luca mit E-Fahrrad
Über die Ursachen eines Klimawandels lässt sich natürlich trefflich streiten. Welche Folgen dieser hat, kann jeder bei einem kleinen Spaziergang über die Pasterze erleben. Hier sind in den letzten 50 Jahren doch einige Kubikhektar Gletscher verschwunden. Gut? Schlecht? Weiß nicht. Das Eis ist jedenfalls nicht mehr da.

Klaus und Luca
Weitere INfos zur Elektromobilität auf dem ÖkoEnergie-Blog.
3 Responses to Tesla fahren am Großglockner
Super-Fi » Blog Archiv » Super-Fi am Großglockner
September 20th, 2010 at 17:04
[...] ersten Berichte zum Event am Großglockner gibt es bereits auf http://www.alm.at und auf http://www.oekoenergieblog.at. Die Erfahrungsberichte werden in Kürze auf http://www.2-blog.net/ [...]
» E-Mobility schlägt Terminator T2000 – ein Erfahrungsbericht retrospektiven
September 27th, 2010 at 01:14
[...] auf dem Großglockner. Wie der Event selbst abgelaufen ist, gibt es unter Anderem bei Niko Alm, Luca Hammer und Klaus Heller [...]
Chris
August 9th, 2011 at 20:04
Sehr schöner Beitrag. Da wäre ich auch gerne dabei. Gibt es so was noch mal? Oder kann man sich irgendwo anmelden, dass man mit fahren darf? Ihr merkt, ich bin heiss drauf ;-)