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	<title>Comments on: StudiVZ reicht für ein Publizistikstudium nicht aus</title>
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	<description>neues Theme. Riesenbaustelle. keine Zeit.</description>
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		<title>By: pezik</title>
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		<dc:creator>pezik</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 11:43:43 +0000</pubDate>
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		<description>um das thema vll. nochmals kurz aufzugreifen: 

ich hab mein bakk-studium vor einigen jahren an der publizistik absolviert und mach inzwischen auch wieder den master nebenbei - das niveau ist tatsächlich erschreckend niedrig. 

ich würd sogar behaupten, es fehlt nicht nur am interesse an einem der spannendsten kommunikationswissenschaftlichen phänomene der letzten jahre, sondern auch an jeglicher allgemeinbildung. der großteil ist außerdem noch unfähig selbstständig zu arbeiten bzw. die einfachsten aufgaben ohne strikteste vorgaben zu erledigen. das klingt jetzt vielleicht hart, aber damit wird man an der publizistik wieder und wieder konfrontiert - und zwar nicht von einzelnen personen. 

ich kann mich noch gut an einen publizistik-test irgendwann in den ersten semestern erinnern. es ging um nichts, man wollte nur widerlegen, dass der dumpfnuss-faktor unter publizistik-studierenden so hoch ist wie behauptet. leider ging das in die falsche richtung los: von 20 mehrheitlich wirklich simplen fragen (wie etwa “wer ist bundeschef der grünen?” - es war übrigens wahlkampf-zeit damals!) konnten 80% der leute nicht einmal 10 fragen richtig beantworten. die restlichen fragen waren kaum österreich-spezifisch, der anteil an deutschen studierenden hat also auch nicht wirklich den ausschlag für dieses ergebnis gegeben.

ich fürcht, die neue studienplan-struktur unterstützt die ganze problematik noch dahingehend, dass einem jegliche möglichkeit zum eigenständigen denken und handeln zunehmend verbaut wird. stichwort modul-system und (quasi nicht mehr vorhandenen) freie wahlfächer. das kommt einigen wunderbar entgegen, nach dem motto: weniger denken bedeutet weniger aufwand, tolle sache!

abgesehen davon, dass das angebot an lehrveranstaltungen zum thema neue medien, online-kommunikation, social media und konsorten noch immer extrem beschränkt ist und noch vor wenigen jahren ein gewisser professor den teletext als große zukunftshoffnung angepriesen hatte. &quot;dieses internet&quot; werde dagegen mutantisch abstinken...

natürlich gibts einige unglaublich kluge und kritische köpfe unter den publizistik-studierenden (ich erinnere an @luca, @georgmahr, @nacaseven...), die masse ist fürcht ich aber nur auf der stupiden jagd nach ects punkten. und das im präpotenten dumpfnuss-kostüm. 

ich wünsch dem helge jedenfalls eine spannende lv... :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>um das thema vll. nochmals kurz aufzugreifen: </p>
<p>ich hab mein bakk-studium vor einigen jahren an der publizistik absolviert und mach inzwischen auch wieder den master nebenbei &#8211; das niveau ist tatsächlich erschreckend niedrig. </p>
<p>ich würd sogar behaupten, es fehlt nicht nur am interesse an einem der spannendsten kommunikationswissenschaftlichen phänomene der letzten jahre, sondern auch an jeglicher allgemeinbildung. der großteil ist außerdem noch unfähig selbstständig zu arbeiten bzw. die einfachsten aufgaben ohne strikteste vorgaben zu erledigen. das klingt jetzt vielleicht hart, aber damit wird man an der publizistik wieder und wieder konfrontiert &#8211; und zwar nicht von einzelnen personen. </p>
<p>ich kann mich noch gut an einen publizistik-test irgendwann in den ersten semestern erinnern. es ging um nichts, man wollte nur widerlegen, dass der dumpfnuss-faktor unter publizistik-studierenden so hoch ist wie behauptet. leider ging das in die falsche richtung los: von 20 mehrheitlich wirklich simplen fragen (wie etwa “wer ist bundeschef der grünen?” &#8211; es war übrigens wahlkampf-zeit damals!) konnten 80% der leute nicht einmal 10 fragen richtig beantworten. die restlichen fragen waren kaum österreich-spezifisch, der anteil an deutschen studierenden hat also auch nicht wirklich den ausschlag für dieses ergebnis gegeben.</p>
<p>ich fürcht, die neue studienplan-struktur unterstützt die ganze problematik noch dahingehend, dass einem jegliche möglichkeit zum eigenständigen denken und handeln zunehmend verbaut wird. stichwort modul-system und (quasi nicht mehr vorhandenen) freie wahlfächer. das kommt einigen wunderbar entgegen, nach dem motto: weniger denken bedeutet weniger aufwand, tolle sache!</p>
<p>abgesehen davon, dass das angebot an lehrveranstaltungen zum thema neue medien, online-kommunikation, social media und konsorten noch immer extrem beschränkt ist und noch vor wenigen jahren ein gewisser professor den teletext als große zukunftshoffnung angepriesen hatte. &#8220;dieses internet&#8221; werde dagegen mutantisch abstinken&#8230;</p>
<p>natürlich gibts einige unglaublich kluge und kritische köpfe unter den publizistik-studierenden (ich erinnere an @luca, @georgmahr, @nacaseven&#8230;), die masse ist fürcht ich aber nur auf der stupiden jagd nach ects punkten. und das im präpotenten dumpfnuss-kostüm. </p>
<p>ich wünsch dem helge jedenfalls eine spannende lv&#8230; :)</p>
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		<title>By: mr</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-1009</link>
		<dc:creator>mr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 17:37:22 +0000</pubDate>
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		<description>Es sind ja nicht nur &quot;neue Medien&quot; (einen Podcast auf iTunes zu stellen, ist im Grunde fast deppensicher. Es gibt kaum einfachere Dinge...oder doch..einen zu abonnieren.) es ist eine im allgemeinen deutliche Resistenz in Österreich, wie auch im Grunde in den meisten europäischen Ländern, gegen alles was jetzt passiert und den kulturellen Wandel beeinflusst und ausserhalb der Schachtel liegt.Das kann auch am Bildungssystem liegen, das meistens Autisten oder Savants gross zieht.Zum Glück bist du nur mit sowas gekommen und hast nicht versucht anhand von Scarface oder Goodfellas Dinge wie Principal Agent Problem oder Centipede Game(http://en.wikipedia.org/wiki/Centipede_game) zu erklären, wie manch andere Irre, die ich kenne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind ja nicht nur &#8220;neue Medien&#8221; (einen Podcast auf iTunes zu stellen, ist im Grunde fast deppensicher. Es gibt kaum einfachere Dinge&#8230;oder doch..einen zu abonnieren.) es ist eine im allgemeinen deutliche Resistenz in Österreich, wie auch im Grunde in den meisten europäischen Ländern, gegen alles was jetzt passiert und den kulturellen Wandel beeinflusst und ausserhalb der Schachtel liegt.Das kann auch am Bildungssystem liegen, das meistens Autisten oder Savants gross zieht.Zum Glück bist du nur mit sowas gekommen und hast nicht versucht anhand von Scarface oder Goodfellas Dinge wie Principal Agent Problem oder Centipede Game(http://en.wikipedia.org/wiki/Centipede_game) zu erklären, wie manch andere Irre, die ich kenne.</p>
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		<title>By: signof</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-611</link>
		<dc:creator>signof</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 15:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Mir faellt da wieder die Publistik-und-Politikwissenschaftsstudentin ein die sie vor ein paar Wochen im Standard befragt haben, die nicht mal genau erklaeren konnte was im Parlament passiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir faellt da wieder die Publistik-und-Politikwissenschaftsstudentin ein die sie vor ein paar Wochen im Standard befragt haben, die nicht mal genau erklaeren konnte was im Parlament passiert.</p>
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		<title>By: alm</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-568</link>
		<dc:creator>alm</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 20:40:20 +0000</pubDate>
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		<description>also ich glaube, dass am klo mittlerweile mehr auf dem handy zeitung gelesen wird als auf papier. sent from my g1, but not from the loo.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also ich glaube, dass am klo mittlerweile mehr auf dem handy zeitung gelesen wird als auf papier. sent from my g1, but not from the loo.</p>
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		<title>By: rip</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-566</link>
		<dc:creator>rip</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 19:02:40 +0000</pubDate>
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		<description>Interessiert doch niemanden, dieses Multimedia. Da wird &quot;auf Klowände im Internet gekritzelt&quot; (JvM), &quot;nicht relevantes im Internet gepostet&quot; (A.Thurnher) und überhaupt ist das alles ein &quot;Scheiß&quot; (W.Lorenz).

Zeilenhonorar Online vs. Print sagt alles; der Rest erklärt sich aus ORF-Beiträgen über Pro-Gaming (&quot;Im Gasometer sieht es aus wie in Gaza&quot;) und studiVZ.net/Facebook (&quot;große Gefahr blabla...&quot;).

Kein Wunder also, wenn alle hyperthreaded-future Journalists lieber bei ihren heiligen Papierheftln bleiben wollen. Sind auch besser zu blättern, wenn man in einem Wiener Gangklo sitzt ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessiert doch niemanden, dieses Multimedia. Da wird &#8220;auf Klowände im Internet gekritzelt&#8221; (JvM), &#8220;nicht relevantes im Internet gepostet&#8221; (A.Thurnher) und überhaupt ist das alles ein &#8220;Scheiß&#8221; (W.Lorenz).</p>
<p>Zeilenhonorar Online vs. Print sagt alles; der Rest erklärt sich aus ORF-Beiträgen über Pro-Gaming (&#8220;Im Gasometer sieht es aus wie in Gaza&#8221;) und studiVZ.net/Facebook (&#8220;große Gefahr blabla&#8230;&#8221;).</p>
<p>Kein Wunder also, wenn alle hyperthreaded-future Journalists lieber bei ihren heiligen Papierheftln bleiben wollen. Sind auch besser zu blättern, wenn man in einem Wiener Gangklo sitzt ;)</p>
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		<title>By: Stefan</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-563</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 00:29:34 +0000</pubDate>
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		<description>zwischen meiner aussage und deinem ausflug nach harvard fehlt mir irgendwie die logische verknüpfung. tztztztz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zwischen meiner aussage und deinem ausflug nach harvard fehlt mir irgendwie die logische verknüpfung. tztztztz</p>
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	<item>
		<title>By: Navigator</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-562</link>
		<dc:creator>Navigator</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 20:56:39 +0000</pubDate>
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		<description>Zu sagen: Gut für mich wenn sich die anderen nicht auskennen, bessere Chancen für mich, klingt aufs erste vielleicht clever und abgebrüht ist aber sehr kurzsichtig. Nämlich dann, wenn eine Personalabteilung deine Bewerbung gleich mal ganz nach unten reiht weil sie lesen dass du PKW studiert hast. Dann kannst du nämlich noch so gut sein, wenn du nicht einmal eingeladen wirst, kannst du es niemanden beweisen.

Auch in Harvard sind nicht nur Genies (siehe G.W. Bush) trotzdem würde wahrscheinlich jeder Personaler einen Harvard Absolventen einem Wiener PKW Absolventen vorziehen. Also, Image und Ruf einer Ausbildung würde ich nicht so sehr auf die leichte Schulter nehmen.

Abgesehen davon kann ich niko und wozzeck nur beipflichten. Ansprüche nivellieren ist aus meiner Sicht aber die falsche Reaktion.  Das Notenspektrum gibt einem Lehrenden prinzipiell eh viele Möglichkeiten. Aber dann muss man halt auch mit Mails umgehen können, wo einem Studierende erklären dass ein 3er ja quasi ein 5er ist und sie das ungerechtfertigt finden. O-ton: &quot;Sie müssen wissen, ich bin weder faul noch dumm und habe sonst immer 1er. Wie kann das also sein.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu sagen: Gut für mich wenn sich die anderen nicht auskennen, bessere Chancen für mich, klingt aufs erste vielleicht clever und abgebrüht ist aber sehr kurzsichtig. Nämlich dann, wenn eine Personalabteilung deine Bewerbung gleich mal ganz nach unten reiht weil sie lesen dass du PKW studiert hast. Dann kannst du nämlich noch so gut sein, wenn du nicht einmal eingeladen wirst, kannst du es niemanden beweisen.</p>
<p>Auch in Harvard sind nicht nur Genies (siehe G.W. Bush) trotzdem würde wahrscheinlich jeder Personaler einen Harvard Absolventen einem Wiener PKW Absolventen vorziehen. Also, Image und Ruf einer Ausbildung würde ich nicht so sehr auf die leichte Schulter nehmen.</p>
<p>Abgesehen davon kann ich niko und wozzeck nur beipflichten. Ansprüche nivellieren ist aus meiner Sicht aber die falsche Reaktion.  Das Notenspektrum gibt einem Lehrenden prinzipiell eh viele Möglichkeiten. Aber dann muss man halt auch mit Mails umgehen können, wo einem Studierende erklären dass ein 3er ja quasi ein 5er ist und sie das ungerechtfertigt finden. O-ton: &#8220;Sie müssen wissen, ich bin weder faul noch dumm und habe sonst immer 1er. Wie kann das also sein.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>By: sabrina</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-557</link>
		<dc:creator>sabrina</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 22:09:12 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Mit egal, –&gt; bessere Zukunftsaussichten für mich…&quot;

seh ich auch so, wir sind ja tausende und die aussichten am arbeitsmarkt in der medienbranche zur zeit ja nicht grad rosig. da muss man schon selber in bewegung bleiben und sich in eigenitiative weiterbilden, zusatz skills ausbilden und neue entwicklungen zumindest beobachten.

was die da im forum schreiben ist ja teilweise wirklich nicht zu fassen. als würden sie wohlbehütet in ihrem elfenbeinturm hocken und nicht mitbekommen, dass in der wirklichen welt unten eine wirtschaftkrise am kochen ist, die natürlich auch die werbe- und medienbranche hart trifft.

ich frag mich echt, wozu studieren die eigentlich dieses fach? aus interesse an kommunikation, weil sie einen job in dem bereich anstreben, oder nur aus jux und tollerei, weil ihnen nichts anderes einfällt, weil man halbwegs leicht durchkommt, oder bloß so, weil die gebühren abgeschafft wurden?

ist ja nicht wie schule, dass man hingehen MUSS. erwachsene leute, die sich ein fach selber aussuchen, tun das doch, weil sie es selber wollen und weil es sie interessiert - sollt man glauben. aber was man da so hört sind da einige völlig realitätsfremd:

&quot;ich hab ein wenig ein problem mit diesem pseudoavantgardismus, wenn earlyadopters mit irgendwelchen markennamen um sich schmeißen und die zur zukunft der kommunikation erklären. wieviele studis auf ein konkretes neues hippes networking-ding reingefallen sind, stellt wohl kaum einen indikator für die fachliche auseinandersetzung dar.&quot;

als wär facebook nur was für geeks und avantgarde und als wären da erst ein paar hundert österreicher angemeldet... hallo? hinter welchem mond leben die eigentlich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit egal, –&gt; bessere Zukunftsaussichten für mich…&#8221;</p>
<p>seh ich auch so, wir sind ja tausende und die aussichten am arbeitsmarkt in der medienbranche zur zeit ja nicht grad rosig. da muss man schon selber in bewegung bleiben und sich in eigenitiative weiterbilden, zusatz skills ausbilden und neue entwicklungen zumindest beobachten.</p>
<p>was die da im forum schreiben ist ja teilweise wirklich nicht zu fassen. als würden sie wohlbehütet in ihrem elfenbeinturm hocken und nicht mitbekommen, dass in der wirklichen welt unten eine wirtschaftkrise am kochen ist, die natürlich auch die werbe- und medienbranche hart trifft.</p>
<p>ich frag mich echt, wozu studieren die eigentlich dieses fach? aus interesse an kommunikation, weil sie einen job in dem bereich anstreben, oder nur aus jux und tollerei, weil ihnen nichts anderes einfällt, weil man halbwegs leicht durchkommt, oder bloß so, weil die gebühren abgeschafft wurden?</p>
<p>ist ja nicht wie schule, dass man hingehen MUSS. erwachsene leute, die sich ein fach selber aussuchen, tun das doch, weil sie es selber wollen und weil es sie interessiert &#8211; sollt man glauben. aber was man da so hört sind da einige völlig realitätsfremd:</p>
<p>&#8220;ich hab ein wenig ein problem mit diesem pseudoavantgardismus, wenn earlyadopters mit irgendwelchen markennamen um sich schmeißen und die zur zukunft der kommunikation erklären. wieviele studis auf ein konkretes neues hippes networking-ding reingefallen sind, stellt wohl kaum einen indikator für die fachliche auseinandersetzung dar.&#8221;</p>
<p>als wär facebook nur was für geeks und avantgarde und als wären da erst ein paar hundert österreicher angemeldet&#8230; hallo? hinter welchem mond leben die eigentlich?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Stefan</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-556</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 19:37:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alm.at/?p=494#comment-556</guid>
		<description>Ich selbst studiere Publizistik in Wien, habe mich auf Multimediajournalismus und Fernsehjournalismus spezialisiert (wenn man das heute noch so sagen kann). Studierende des 4. und 5. Semesters eben dieser Praxisfelder sind weit vom Web 2.0 entfernt, erhalten kurz eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen und Techniken, nutzen diese aber nie. Vorwissen gibt&#039;s nicht, schreiben kann auch kaum jemand. Echt schwach...

Mit egal, --&gt; bessere Zukunftsaussichten für mich...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich selbst studiere Publizistik in Wien, habe mich auf Multimediajournalismus und Fernsehjournalismus spezialisiert (wenn man das heute noch so sagen kann). Studierende des 4. und 5. Semesters eben dieser Praxisfelder sind weit vom Web 2.0 entfernt, erhalten kurz eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen und Techniken, nutzen diese aber nie. Vorwissen gibt&#8217;s nicht, schreiben kann auch kaum jemand. Echt schwach&#8230;</p>
<p>Mit egal, &#8211;&gt; bessere Zukunftsaussichten für mich&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: max</title>
		<link>http://blog.alm.at/2009/01/30/studivz-reicht-fur-ein-publizistikstudium-nicht-aus/comment-page-1/#comment-554</link>
		<dc:creator>max</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 10:37:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.alm.at/?p=494#comment-554</guid>
		<description>Ich finde Wikipedia ist ein schönes Beispiel für den Umgang mit solchen Dingen, denn jeder kennt es und verwendet es. 

Aber das wirklich spannende bei Wikipedia sind die Seiten mit den Versionsänderungen und die Diskussion zu den Artikeln, dort regiert das Motto: &quot;Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!&quot; und das ist das neue bei Wikipedia, nicht die Artikel selber.

Dann wird einem auch das klar was @wozzek über Wikipedia schreibt. Das ist wohl auch einer der Gründe warum das ganze so schwer zu vermitteln ist denn es geht um Partizipation bzw. &quot;Mitarbeit&quot; und nachdenken :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde Wikipedia ist ein schönes Beispiel für den Umgang mit solchen Dingen, denn jeder kennt es und verwendet es. </p>
<p>Aber das wirklich spannende bei Wikipedia sind die Seiten mit den Versionsänderungen und die Diskussion zu den Artikeln, dort regiert das Motto: &#8220;Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!&#8221; und das ist das neue bei Wikipedia, nicht die Artikel selber.</p>
<p>Dann wird einem auch das klar was @wozzek über Wikipedia schreibt. Das ist wohl auch einer der Gründe warum das ganze so schwer zu vermitteln ist denn es geht um Partizipation bzw. &#8220;Mitarbeit&#8221; und nachdenken :)</p>
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	</item>
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